My website

Lachgassedierung

Die „Vatan Beschneidungs Klinik“ verfügt über ein Gerät, mit dem eine Mischung aus Sauerstoff und Lachgas über eine Maske vom Patienten eingeatmet werden kann.
Das Einatmen einer solchen Mischung hat eine beruhigende, sedierende Wirkung. Aus dem Grund wird diese Mischung auch Inhalationssedierung oder Lachgassedierung genannt.

Die Lachgassedierung ist eine sichere Methode, bei der der Patient immer bei Bewusstsein bleibt. Die Behandlungsmethode ist vor allem für ängstliche Kinder geeignet, die gut ansprechbar sind, aber nicht gut mit der Behandlungssituation umgehen können oder ängstlich auf neue Situationen reagieren. Für Erwachsene, die die Behandlung (…) als große Belastung erfahren, kann der Einsatz der Lachgassedierung ebenfalls eine Unterstützung darstellen. Des Weiteren kann der Einsatz der Lachgassedierung manchmal bei körperlich oder geistig Behinderten vorteilhaft sein.

Die Behandlung mit Lachgassedierung

Vor dem Eingriff wird die Prozedur ausführlich mit dem Patienten besprochen. Wir sprechen über die generelle Gesundheit des Patienten und über verwendete Medikamente. Ebenfalls besprechen wir den Ablauf des Eingriffs und zu erwartenden Nebenerscheinungen der Lachgassedierung. Wir empfehlen vor dem Einsatz wenig zu essen, man muss nicht unbedingt nüchtern erscheinen. Die leichte Mahlzeit sollte aber spätestens zwei Stunden vor dem Eingriff eingenommen werden.

Die Behandlung fängt mit der Anpassung der Maske an dem Patienten für die Verabreichung der Sedierung an. Diese ist mit zwei Schläuchen mit einem eigens für diese Behandlung entworfenes Mischgerät verbunden. Auch für das Absaugen der ausgeatmeten Luft ist gesorgt. Mit Hilfe des Geräts können Sauerstoff und Lachgas in jedes gewünschte Verhältnis gemischt werden. Die maximale Menge Lachgas liegt bei 50%, es sind also immer mindestens 50% Sauerstoff enthalten (die Luft, die wir täglich einatmen enthält übrigens 20% Sauerstoff). Sowohl das Verhältnis zwischen Lachgas und Sauerstoff, als auch die Gesamtmischung können einfach auf individuell auf den Patienten abgestimmt werden.

Angefangen wird mit reinem Sauerstoff (100%). Anschließend wird Schritt vor Schritt Lachgas hinzugefügt, bis der Patient sich entspannt fühlt. Erst dann findet der Eingriff statt und verläuft sonst auf normaler Weise. Das heißt, dass eine örtliche Betäubung in den meisten Fällen ebenfalls notwendig ist – Der Patient ist lediglich entspannter.

Nach dem Einatmen der Lachgassedierung fühlt man sich zuerst etwas ungewohnt und komisch. Dies ändert sich in den nächsten Minuten aber in angenehmes Gefühl, oder auch ein Gefühl der Schwerelosigkeit Manchmal bleibt es aber ein unangenehmes Gefühl. In dem Fall wird mit dem behandelnden Arzt eine alternative Behandlung besprochen. Der Einsatz von Lachgas in niedriger Konzentration und für kurze Zeit (nicht länger als eine Stunde) ist ungefährlich für die Gesundheit.


Nach der Behandlung

Am Ende des Eingriffs verabreichen wir fünf Minuten lang reinen Sauerstoff; ein großer Vorteil des Einsatzes der Lachgassedierung ist nämlich, dass die Wirkung nach fünf Minuten Sauerstoffzufuhr aufgehoben wird und es so gut wie keine Nachwirkungen gibt. Für alle Patienten gilt: Bis einer halben Stunde nach dem Eingriff sollte man nicht am Verkehr teilnehmen!


Für die Lachgassedierung berechnen wir – neben den regulären Behandlungskosten – 50 EURO. Wenn Sie nach dem Lesen dieser Informationen noch Fragen haben, können Sie diese gerne mit dem behandelnden Arzt besprechen.